Petra Zak - Über mich

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Bei den ersten Tauben rissen die Bäuche. Dann waren sie beim Brennen im Ofen zu dunkel geworden und sahen aus wie verbrannter Kuchen. Und die Ständerfüße waren viel zu groß im Verhältnis zum Körper. So experimentierte Petra Zak zwei Jahre.
Jetzt hat sie die Technik raus, mit der ihre Friedenslichter in Form von Tauben gelingen. Sie dürfen nicht zu flott trocknen, nicht zu schnell und zu heiß gebrannt werden, und auf den Fuß als Ständer hat sie ganz verzichtet. Etwa eine Stunde benötigt Petra Zak jetzt für das Formen einer Taube.

Es geht ihr um nicht mehr und nicht weniger als den Frieden. „Manche sagen, was bildet die sich denn ein“‚ sagt Petra Zak. Doch da stehe sie drüber. Andere wieder würden sich nicht trauen, so über den Frieden in der Welt zu reden. Aber auch das stört Petra Zak nicht. Sie hat ihre Bestimmung gefunden und will sie nun weitergeben. Die Idee für das Weltfriedenslicht kam ihr beim sonntäglichen Meditieren. Vor drei jahren beschloss ihre damalige Meditationsgruppe im Saarland, jeden Sonntag, 21 Uhr, ein Licht für Frieden und Versöhnung‚ Hoffnung und Liebe zu entzünden, um somit immer verbunden zu sein und gemeinsam dafür zu beten. Inzwischen lebt die gebürtige Zwickauerin in Heidenau und zündet noch immer jeden Sonntag ein Licht an. Inzwischen steht es in einer Weltfriedenstaube.

Und diese leuchten nicht nur in Heidenau und im Saarland, sondern mittlerweile auch in Amerika, in Italien, Spanien, der Türkei und in Australien. „Überall stehen die Tauben, ist das nicht wundervoll“, sagt Petra Zak und freut sich, dass ihre Idee in der Welt schon ein Zuhause gefunden hat. Nach Kalifornien kam die Taube übrigens durch ihre saarländische Medidationsfreundin. Die hat die Taube im Zug einfach verschenkt. Das ist ganz im Interesse von Petra Zak. Die Hobbykeramikerin stellt die Friedenslichter in drei Größen her. Bisher beliefert sie unter anderem die Frauenkirche und den Tourismusverein Elbsandsteingebirge. Der Erlös kommt jeweils der Einrichtung zugute, deren Logo die Tauben dann tragen. Ihr eigenes Logo besteht aus zwei Einsen und einem Punkt. Die Einsen symbolisieren ihr Vertrauen in Gott und die Einheit zwischen ihr und ihrem Glauben. Die Einsen sind jedoch mehr als zwei. Sie stehen für jeden Einzelnen, die Idee und das Gemeinsame. Der Punkt bringt das Licht.
Auf einem kleinen niedrigen Tisch stehen etliche Tauben. Für Gunther Emmerlich‚ Carmen Nebel, Ludwig Güttler. So will Petra Zak das Licht immer weiter tragen.

Auch in ihrem Garten stehen und hängen überall die Tauben. Und ein Licht brennt immer. „Es möge den ganzen Planeten umkreisen.“

Von Heike Sabel
SABEL.HElKE@DD-V.DE